Anlässlich der Ausstellung „Malen mit Fäden. Bildgewebe von Ursula Jaeger“ im Barkenhof in Worpswede wurde ich gebeten, im Namen der Heinz Friedrich Meyer-Stiftung zur Förderung der Webkunst eine Laudatio auf die Bremer Weberin und Künstlerin Ursula Jaeger zu halten, die ich seit vielen Jahren persönlich kenne und schätze. Es folgt eine etwas abgewandelte, gekürzte Fassung.
EINFÜHRUNG:
Ursula Jaeger hat es geschafft, im Laufe der Jahrzehnte in einem in Deutschland aus der Mode und aus der Gunst der Kunst gekommenen Gattung, der Bildweberei, ein beachtliches, sehr individuelles Oeuvre zu schaffen. In der Ausstellung war die ganze Breite ihres Schaffens am Webstuhl zu sehen und zu bewundern. Ich freue mich, dass die Künstlerin damit in ihrem 90. Lebensjahr gebührend gefeiert wird.
DER – historische – HINTERGRUND:
Zur Einführung ein paar Stichworte zur Geschichte der Bildweberei: Tapisserien. Wandteppiche. Gobelins. Bei diesen Begriffen denkt so mancher zuallererst an historische Textilien, die man aus dem Museum kennt.
Man denkt an berühmte Bildteppiche aus der Geschichte. Ganz prominent dabei die „Dame mit dem Einhorn“ aus dem Musée Cluny in Paris und dem Metropolitan Museum of Art in New York.
Oder andere mille-fleurs-Teppiche aus dem Mittelalter, der Blütezeit der Tapisserie in Europa.
Man denkt an großflächige Wandbehänge, die auch heute noch in Schlössern wie Versailles oder Potsdam oder in Hampton Court bei London hängen, und seinerzeit dazu dienten, Reichtum, Macht und Einfluss der Besitzer zu unterstreichen. Dies galt für weltliche und kirchliche Herrscher. Viele der historischen Gobelins waren Auftragsarbeiten für Könige, Adelige und für die Kirche.
Die Tapisserien wurden in Werkstätten – etwa in Brüssel und in Aubusson – hergestellt.
Etwas später kommen wir zu den Tapisserien, die nach den Vorlagen des Malers Raffael gefertigt wurden; diese sind noch heute im Victoria & Albert Museum in London zu bewundern.
Ein weiteres Beispiel: Die Renaissance-Wandteppiche in der Wawelburg in Krakau. Seinerzeit waren Tapisserien an Begehrtheit und Kostbarkeit kaum zu überbieten.
Diese Blütezeit hat die Gobelinkunst, die Tapisserie, nie wiedererlangt.
Als Kunstform – als Webkünstler sage ich ganz bewusst Kunstform – hat die Bildweberei seit dem Mittelalter viele verschiedene Phasen durchgemacht und verschiedene Formen angenommen.
Es gab in der Folge auch Entwicklungen, die der Kunstgattung nicht gutgetan haben:
Einerseits wurde die Technik mehr und mehr überfordert, als man versuchte, verstärkt die Malerei nachzuempfinden.
Hinzu kam später die Mechanisierung, die neue Herausforderungen bedeutete. Plötzlich konnten viele bislang von Hand angefertigte Gegenstände schneller und vor allem billiger produziert werden.
Doch der handgefertigte Kunstteppich lebte weiter. Erneuerungsschübe gab es unter anderem durch die „Arts and Crafts“-Bewegung um William Morris in Großbritannien im 19. Jahrhundert und durch den Franzosen Jean Lurçat im 20. Jahrhundert. Auch die Bauhausweberinnen um Gunta Stölzl lieferten wichtige Exponate, die Künstler bis heute inspirieren.
Und die karge, kantige Architektur der Moderne hatte auch in den Nachkriegsjahrzehnten eine Zeit lang Platz für die schmückenden und lärmschluckenden Qualitäten der Tapisserie.
Nach dem Zweiten Weltkrieg schafften die von Lurçat mitinitiierten Tapisserie-Biennalen von Lausanne ganz neue Impulse. Damals machte eine Reihe von Künstlern aus Polen wie etwa Magdalena Abakanowicz mit gewaltigen, recht groben, raumgreifenden gewebten Arbeiten u.a. aus Seilen Furore.
Aus der Tapisserie ging in den folgenden Jahren die so genannte „Fiber Art“ hervor. Dreidimensionale Arbeiten, ungewöhnliche Materialien und andere Experimente waren sehr angesagt.
Der klassische Gobelin – ein Gewebe, bei dem man die tragenden Kettfäden nicht sieht, nur die quergewebten Schussfäden – ging immer mehr verloren.
In Polen sind bis heute alle drei Jahre auf der Tapisserie-Triennale in Łódź alle erdenklichen Fiber-Art-Experimente zu sehen, die weiter entfernt sind von gewebten Bildteppichen. Dort sind allerdings auch immer wieder hervorragende zeitgenössische Tapisserien zu sehen.
Seit den späten 1980er Jahren und wieder seit den 2000er Jahren gab und gibt es eine kleine, aber feine Renaissance des klassischen Bildteppichs – unter neuen Vorzeichen. Allein arbeitende Künstlerinnen und Künstler haben den Gobelin und die Ausdrucksmöglichkeiten seiner einfachen, aber recht strengen Technik für sich entdeckt. Um sie zu beherrschen, braucht man neben etwas Fingerfertigkeit auch Geduld und Ausdauer, Qualitäten, die im Computerzeitalter einer internet-affinen, schnelllebigen Generation teilweise schwer zu vermitteln sind.
Wichtig dabei ist, dass die Bildweberinnen und -weber heutzutage darauf Wert legen, dass Entwurf und Ausführung in einer Hand liegen. Der Bildweber ist heute in der Regel Künstler; er macht den Entwurf und führt ihn selbst aus. So auch bei Ursula Jaeger. Dies steht ganz im Gegensatz zur Geschichte des Bildteppichs: früher wurde ein Entwurf von einem Maler angefertigt, den ein Weber in der Werkstatt nachzuweben hatte.
Bei der Wiederentdeckung des Bildteppichs als künstlerisches Medium kamen auch wichtige Impulse aus den USA.
Die Künstlerin Judy Chicago, für die Kunstinstallation „The Dinner Party“ bekannt, entwarf auch Tapisserien. In Kalifornien wurden Textilkunstprogramme an der San Francisco State University und dem California Institute of the Arts begeistert aufgenommen und sorgten für neue Aufmerksamkeit und Engagement für textile Kunst.
Jean Pierre LaRochette, ein Weber mit Wurzeln in Aubusson in Frankreich und seine Frau Yale Lurie unterrichteten Tapisserie im französischen Stil in Intensivkursen. Ihr San Francisco Tapestry Workshop stand allen Interessierten offen und förderte bald eine Gemeinschaft von Textilkünstlern.
Oft als Nische in der Kunst betrachtet oder „nur“ als Kunsthandwerk eingeordnet, mischen Tapisserien heute wieder in der Kunst mit.* *Ende des historischen Exkurses
DIE VITA:
Nach der Einführung in die Bildweberei nun zu Ursula Jaeger konkret:
Ursula Jaeger kam in Schwerin zur Welt und hat dort Abitur gemacht und in einer Handweberei eine Weberlehre mit Facharbeiter-Abschluss absolviert. Danach studierte sie an der Meisterschule für das Kunsthandwerk Berlin-Charlottenburg und wurde Diplom-Designerin für Industriestoffe und Bildweberei.
Sie arbeitete einige Jahre als Designerin in der Textilindustrie und lebte nach ihrer Heirat 1964 in Berlin.
Es folgten erste Bildgewebe nach Entwürfen des Malers Klaus Dubois.
Von 1968 bis 1973 lebte Ursula Jaeger mit ihrer Familie in den USA, in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts an der Ostküste.
Durch den Kontakt zu amerikanischen Künstlern bekam Ursula Jaeger neue Ideen und entwickelte dadurch einen freieren Umgang mit textilem Material sowie zu Reliefs und textilen Objekten.
Es war die Zeit der Fiber Art, von Experimenten mit anderen Materialien, Spielen mit der Textur, der Haptik; eine Zeit von großen Formaten sowie von Arbeiten, die von der Wand wegkamen und in den Raum hineinragten.
Ursula Jaeger ließ sich von Ausstellungen der polnischen Avantgarde der textilen Künste inspirieren, die damals auch in US-Museen zu sehen waren. Auch Eindrücke ihrer Reisen durch die USA und Kanada wurden zu einer Quelle der Inspiration. Sie schuf neue eigene Arbeiten mit ungewöhnlichem Material.
Nach der Rückkehr nach Deutschland gründete Ursula Jaeger 1973 ihr Atelier in Bremen und wurde Mitbegründerin der Gruppe Freie Textilgestalter Nord und später Mitglied in Berufsverband Bildender Künstler und in der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Kunst.
Ursula Jaeger hat sich sehr um Austausch bemüht und zeigte volles Engagement für nationale und internationale Symposien und Gemeinschaftsausstellungen.
1978 nahm sie an einem Kulturaustausch mit Polen in Gdynia teil und 1982 organisierte Ursula Jaeger das 1. Bildweber-Symposium in Osterholz-Scharmbek. Ein zweites Symposium folgte 1986.
1989 nahm sie am internationalen Tapisserie-Symposium in Riga teil, was damals noch zur Sowjetunion gehörte. Sie gab den Impuls für das Tapisserieweber-Symposium im Kloster Lüne im Jahr 2010, was die Heinz Friedrich Meyer-Stiftung organisiert hat. Dort kamen damals zehn Bildweberinnen und -Weber für eine Woche zusammen.
1982 unternahm die Künstlerin eine Studienreise nach Ägypten, die Inspiration für die darauffolgende Schaffensperiode lieferte.
Ursula Jaeger hatte von 1986-1997 und 2002-2003 Lehraufträge an den Universitäten Oldenburg und Bremen, wobei sie den Austausch mit StudentInnen und die Möglichkeiten schätzte, junge Leute für neue Wege in diesem alten Handwerk zu gehen.
Zu den Preisen, die Ursula Jaeger bekommen hat, gehörten 1990 der Auguste-Papendiek-Preis der Stadt Bremen. Der Preis dient der Förderung des Kunsthandwerks in der Region.
1984 bekam Ursula Jaeger den 1. Preis der Tapisserie-Ausstellung in Gdynia in Polen.
2004 nahm sie an der 11. internationalen Tapisserie-Triennale in Lodz in Polen teil.
Sie hatte viele Ausstellungen und nahm an vielen Gruppenausstellungen teil.
Ihre Arbeiten wurden in Museen in Boston und Minneapolis in den USA, in Danzig, Lodz und Gdynia in Polen, in Den Haag; in Arhus in Dänemark; sowie in Budapest in Ungarn gezeigt.
In Deutschland unter anderem in Schwetzingen, Bielefeld, Paderborn, Hamburg, Bonn, Schwerin und Wiesbaden.
DAS WERK:
Die Ausstellung, die vom 23. März bis zum 9. Juni im Barkenhof in Worpswede lief, zeigte die ganze Breite ihres Schaffens über viele Jahrzehnte.
Die älteste in der Ausstellung gezeigte Arbeit war die Tapisserie Inschriften aus dem Jahre 1987; die neueste war die Tapisserie Unterwegs aus dem vergangenen Jahr.
In Ursula Jaegers Publikation „Sprache des Textilen in der Kunst“ ist die älteste gezeigte Arbeit, Big Kelim, aus dem Jahr 1965. 1965 bis 2025 – das sind 60 Jahre Bildweberei!
Ursula Jaeger hat in der Nachfolge der Bauhaus-Zeit studiert und ist dadurch geprägt. Zu ihren Grundsätzen gehört, dass hier Kunst und Handwerk in eine Hand gehören. Sie hat ihre Arbeiten entworfen und selbst ausgeführt.
Abstrahierende und abstrakte Darstellungen sind ihr Gestaltungsprinzip. Dabei gehört auch der Einsatz von Farben zu ihrer künstlerischen Handschrift. Wichtiger Hinweis: Sie bleibt immer in der Fläche, was letzten Endes für Bildteppiche ganz klassisch ist. Sie bevorzugt „trockene Materialien“ wie Leinen und klare, kräftige Farben.
Dabei ziehen sich einige Themen wie ein Faden durch das Oeuvre von Ursula Jaeger:
Ich zähle mal acht Themen, Felder, Kategorien auf:
Das sind:
Magische Tücher; Reisen; Text und Textil; Spuren; Koptisches; Spiele; Sakrales; und in den vergangenen Jahren die Leiter als Metapher für das Leben.
MAGISCHE TÜCHER:
In der Werkreihe Magische Tücher befasste sich Ursula Jaeger mit der ästhetischen Farb- und Formensprache der afrikanischen Kulturen.
Dabei kam es ihr nicht auf die ursprüngliche Bedeutung der Zeichen und Symbole an. Sie nahm diese archäische Zeichensprache in ihr Vokabular auf, um damit einen Zustand zu beschreiben.
Ihre Tapisserie Tanz im Sommer aus dem Jahre 1997, die in der Ausstellung in Museumsfoyer hing, kommt in ihrer Farbenpracht etwas fröhlicher daher als andere Arbeiten aus der Serie, die eher in neutralen Erd- und Lehmfarben und Weiß gehalten sind.
INSPIRATION DURCHS REISEN:
Zuvor entstand von 1984 bis 1987 eine Reihe von Bildgeweben zum Thema Erinnerung an eine Hochkultur, inspiriert durch einen Aufenthalt in Kairo. Ein Beispiel aus der Ausstellung zu diesem Themenkomplex ist die Arbeit Inschriften aus dem Jahr 1987.
Solche Arbeiten führten in der Folge zu einer weiteren Werkreihe: Text und Textil, bei der geheimnisvolle Zeichen und Symbole im Mittelpunkt standen. Die Zeichen sind ein wiederkehrendes Motif. Das war eine wichtige Station im Schaffen von Ursula Jaeger. Davon hätte ich in der Ausstellung gern mehr gesehen.
TEXT UND TEXTIL:
Ursula Jaeger sieht eine Nähe zwischen dem Schreiben und ihrem Medium, der Bildweberei:
„Weben ist für mich wie Tagebuch schreiben,“ hat sie es mal formuliert. „Während des Webprozesses fließen unaufhörlich Gedanken und Fantasien, Ängste und Wünsche, Mitteilungen und Botschaften in den klopfenden Rhythmus des Webens ein.“
Auch weist sie darauf hin, dass die Begriffe Text und Textil etymologisch gesehen verwandt sind: Sie gehen in ihrer ursprünglichen Bedeutung auf das lateinische Wort textum zurück, dessen genaue Übersetzung „Zusammengefügtes“ oder auch „Gewebe“ lautet.
Ursula Jaeger webte neben Leinengarnen in einigen Arbeiten auch Papier- oder Holzstreifen mit ein. Das war in der Worpsweder Ausstellung zu sehen in den Arbeiten König im Exil und Paar aus dem Jahr 2012. Hier wurden Zeichnungen zerschnitten und in Streifen in die Kette gewebt.
SPUREN:
In der Werkreihe Fossile Spuren ging es Ursula Jaeger um die Schönheit in der Vergänglichkeit der Natur. In diesen kleinen Arbeiten machte sie überlieferte Reste längst ausgestorbener Natur zu Kostbarkeiten.
Ein paar Beispiele davon: Spuren V mit Insektenspuren oder -Resten aus dem Jahr 1991; sowie con terra und sin terra aus dem Jahr 2002. Con terra wurde verbuddelt und wieder ausgegraben. Besonders schön bei con terra ist, dass das Textil offenbar bereits selbst Verwesungsspuren aufweist und sich irgendwann auflösen wird.
KOPTISCHES:
Zu den von internationalen Reisen inspirierten Arbeiten gehören auch eine Reihe von kleinen koptischen Arbeiten, die in einem Schaukasten gezeigt wurden. Sie sind experimentell, sehr spielerisch und sehr gelungen. Sie machen einfach Spaß – toll!
Besonders ins Auge fielen mir das Koptische Leporello von 1998 und das Koptische Zauberbuch aus dem Jahre 2015.
SPIELE:
Angeregt durchs Spielen mit ihren Enkelkindern schuf Ursula Jager eine Werkreihe Spiel-Art.
Sie wurde u.a. inspiriert durch ein verschüttetes Kartenspiel, durch Puzzleteile, Seifenblasen, Spielbretter und Spielelemente. Von ihrer Farbigkeit unterstützt, machen diese Teppiche Lust aufs Spielen. Sie sind spielerischer als die anderen, oft eher streng anmutenden Werke von Ursula Jaeger.
In der Ausstellung vertreten durch die Tapisserie Doppelkopf-Joker aus dem Jahre 2009.
SAKRALES UND BIBLISCHES:
Ursula Jaegers Arbeiten haben viele Sakrale und biblische Bezüge. Ein Beispiel dafür in der Worpsweder Ausstellung ist die Tapisserie Hungertuch 89 aus dem Jahre 1989.
In den Arbeiten Fastentuch-Brote von 1996 und Hungertuch 89 greift die Künstlerin den sakralen Ursprung des Hungertuchs auf und will damit dessen Inhalt als Zeugnis unserer europäischen Tradition wieder beleben. Hier haben die Farben und Zeichen symbolischen Charakter.
Weitere Arbeiten mit religiösen Bezügen in dieser Ausstellung zu sehen: Babel von 2014 und die Arche von 2015; dazu Tanz um das goldene Kalb aus dem Jahre 2019 und Das Joseph-Triptychon von 2000.
Ursula Jaeger ist nach eigenen Worten bemüht, christliche Bildwelten jenseits der bekannten historischen Darstellungen „anders zu sehen.“ Sie wollte sich um eine „zeitverständliche Aussage“ bemühen. Sie schreibt weiter: „ich sehe die christliche Tradition neu mit den Augen der Gegenwart.“
Sie hat auch Antependien geschaffen, also Gewebe für Kircheninnenräume, etwa für die Vorderseite eines Altars, einer Kanzel oder eines Lesepults.
Und zu guter Letzt die Kategorie Leiter.
DIE LEITER:
Die Leiter ist ein zentrales Motiv in den neueren Arbeiten von Ursula Jaeger.
Sie beschreibt die Leiter als „Sinnbild des menschlichen Lebens mit all seinen Prüfungen, Schwierigkeiten und Umwegen.“
Die Leiter als Motiv, das sie immer wieder zu neuen Darstellungen auffordert.
Frei nach Rainer Maria Rilke: „Ich lebe mein Leben auf wachsenden Stufen. Ich werde die Letzte vielleicht nicht erreichen, aber versuchen werde ich es.“
In der Ausstellung zu sehen sind unter anderem die Arbeiten Die Leiter von 2018 sowie die Tapisserien Ja Leben und Unterwegs von 2024, aus der Leitern-Serie. Dazu schrieb mir Ursula: „Sind wir nicht alle irgendwie unterwegs?“
Das ist so etwas wie ein Schlusswort für einen Blick zurück auf ein bewegtes, erfülltes Künstlerleben.
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Anmerkungen, Notizen und Links:
Link zum Museum:
https://www.worpswede-museen.de/2025-ursula-jaeger-malen-mit-faeden-de
Kontakt zu den Ausstellungsmachern:
Kathrin Kleibl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Barkenhoff / Heinrich-Vogeler-Museum und Worpsweder Archiv
Barkenhoff-Stiftung Worpswede
Ostendorfer Straße 10
27726 Worpswede
Tel.: 04792 – 9519408,
Mobil: 0160 – 7420145
www.worpswede-museen.de
Ursula Jaegers Webauftritt:
https://www.bildweberei-jaeger.de/
Ihre Kataloge mit Infos zur Bestellung:
https://www.bildweberei-jaeger.de/b%C3%BCcher/
Kontaktinfo:
Ursula Jaeger
Atelier für Bildweberei
Alberstraße 18
28209 Bremen
Telefon 0421 345605
Heinz Friedrich Meyer-Stiftung zur Föderung der Webkunst
Sophia von Bodendike-Platz 3
21337 Lüneburg
Die Heinz Friedrich Meyer-Stiftung zur Förderung der Webkunst hat es sich zum Ziel gemacht, die Webkunst zu fördern, zeitgenössische Webkunst auf regionaler und überregionaler Ebene zu sammeln und durch Ausstellungen und Veranstaltungen auf diese Kunst aufmerksam zu machen. Die Stiftung betreibt zudem im Kloster Lüne eine Handweberei.
Die Stiftung hat zwei große Arbeiten von Ursula Jaeger im Besitz, ihre Reiseskizzen aus dem Jahr 1997 und Der Eremit aus dem Jahr 2015.
Alle Fotos © Ursula Jaeger

