Reportagen

Hinweis auf die Ausstellung „Schwerer Stoff Frauen – Trachten – Lebensgeschichten“

Das Museum Europäischer Kulturen in Berlin präsentiert vom 24. April 2026 bis 29. März 2027 die wertvollsten Objekte aus der Textilsammlung des Donauschwäbischen Zentralmuseums: Frauen- und Mädchenkleidung von 1880 bis 1990.

Die Ausstellung schlägt Brücken zwischen Tradition und Moderne, Ideologie und Realität, einstigem und heutigem textilen Upcycling. Sie vermittelt Einblicke in das Leben von Donauschwäb*innen, den Nachkommen deutschsprachiger Auswanderer, die sich vom späten 17. bis zum 19. Jahrhundert im Königreich Ungarn niederließen. Dort lebten sie als eine ethnische Gruppe unter vielen.

20 Kleiderensembles, zahlreiche Fotografien, Zeichnungen von Erna Piffl und weitere Objekte machen deutlich: Persönliche Erinnerungen sind in Textilien eingewebt, Lebensgeschichten untrennbar mit ihnen verbunden. Sie laden die Besucher*innen ein, in europäische Geschichte(n) über Ankommen, Existenz, Abgrenzung und Integration, Ver- und Entwurzelung einzutauchen.

Die Ausstellung ist am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm entwickelt worden. Nach Station am Ethnografischen Museum Budapest wird sie nun mit Unterstützung der am Museum Europäischer Kulturen angesiedelten Stelle „Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa“ in Berlin gezeigt.

(Aus einer Pressemitteilung des Museums.)

Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin-Dahlem
Öffnungszeiten: Mi – Fr 10 – 17 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr
Schwerer Stoff Frauen – Trachten – Lebensgeschichten
24. April 2026 – 29. März 2027
Eine Sonderausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm im Museum Europäischer Kulturen (MEK) der Staatlichen Museen zu Berlin.